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Aus Erfahrung wissen wir, dass es unter unseren Kunden die verschiedensten Motivationen und Beweggründe gibt, einen Vorrat an Lebensmitteln zu halten. Wir von der SicherSatt AG sind politisch und konfessionell bewusst neutral und unvoreingenommen, was die persönliche Gesinnung unserer Kunden betrifft. Wir produzieren und verkaufen lang haltbare Lebensmittel bester Qualität und wollen damit helfen, das Bedürfnis unserer Kunden nach Nahrungssicherheit zu befriedigen.

10 Fehler beim Notvorrat, die fast jeder macht (und wie du sie vermeidest)

3. Juli 2026

Ein Notvorrat gibt Sicherheit. Der Bund empfiehlt jedem Haushalt in der Schweiz, Lebensmittel und Wasser für mindestens eine Woche zu lagern. Klingt einfach, doch in der Praxis sehen wir bei unseren Beratungen seit Jahren dieselben Stolperfallen. Manche kosten zu viel Geld, andere machen den ganzen Vorrat im Ernstfall nutzlos. Hier sind die zehn häufigsten Fehler und wie du sie von Anfang an vermeidest.

Notvorrat aus Dosen, Wasser und Nudeln

Fehler 1: Du kaufst Lebensmittel, die du nicht magst oder nicht verträgst

Drei Paletten Dosenravioli aus der Aktion, obwohl niemand in der Familie Ravioli isst? Im Ernstfall ist Essen nicht nur Energie, sondern auch Psychologie. Eine vertraute, schmackhafte Mahlzeit beruhigt und gibt Kraft. Die wichtigste Regel lautet darum: Lagere, was du isst, und iss, was du lagerst. Das schliesst nicht aus, dass im absoluten Extremfall jede Kalorie zählt! Dann isst man auch, was man nicht mag. Aber wer plant, plant besser gleich mit Lebensmitteln, die allen schmecken. Noch wichtiger: Allergien und Unverträglichkeiten musst du von Anfang an berücksichtigen. Ein Vorrat voller Weizenprodukte nützt nichts, wenn jemand im Haushalt Zöliakie hat. Glutenfreie und vegane Notnahrung gibt es längst, sie gehört bei Betroffenen an die erste Stelle der Einkaufsliste.

Fehler 2: Du vergisst das Wasser

Der Klassiker. Der Schrank ist voll mit Teigwaren und Konserven, aber es steht kein einziger Liter Trinkwasser bereit. Dabei ist Wasser das Erste, was knapp wird, denn bei einem längeren Stromausfall können auch Pumpwerke und damit die Wasserversorgung ausfallen. Rechne mit mindestens neun Litern pro Person für eine Woche, besser mehr. Dazu kommt Wasser zum Kochen. Lange haltbares Trinkwasser in der Dose oder ein Wasserfilter als Ergänzung machen dich unabhängig.

Fehler 3: Du kaufst drauflos, statt deinen Bedarf zu rechnen

Wie viele Kalorien braucht dein Haushalt pro Tag? Die wenigsten wissen es. Ein Erwachsener benötigt je nach Aktivität 2000 bis 2500 Kilokalorien täglich. Wer einfach den Einkaufswagen füllt, hat am Ende oft viel Volumen und wenig Energie im Schrank. Rechne zuerst deinen Bedarf aus, zum Beispiel mit unserer Checkliste, und kaufe dann gezielt ein.

Fehler 4: Du kontrollierst das Haltbarkeitsdatum nie

Ein Notvorrat ist kein Denkmal, das man einmal errichtet und dann vergisst. Ohne Kontrolle läuft ein Teil deiner Lebensmittel sicher irgendwann ab. Führe einmal pro Jahr einen kurzen Check durch und arbeite nach dem Prinzip First in, first out: Was zuerst abläuft, wird zuerst gegessen und ersetzt. Wer diesen Aufwand scheut, setzt am besten auf Langzeitlebensmittel mit 10 bis 25 Jahren Haltbarkeit.

Fehler 5: Du lagerst am falschen Ort

Neben der Heizung, über dem Backofen oder im feuchten Kellerabteil verkürzt sich die Haltbarkeit deutlich. Ideal ist ein kühler, trockener und dunkler Platz mit möglichst konstanter Temperatur. Achte auch auf Schädlinge: Mehl, Reis und Getreide gehören in dicht schliessende Behälter. Konservendosen sind hier klar im Vorteil, ihnen können Motten und Mäuse nichts anhaben.

Fehler 6: Du unterschätzt die Kaloriendichte

Zehn Dosen Gemüse sehen nach viel aus, liefern aber weniger Energie als ein einziges Kilo Reis. In einer Krise zählt, wie viel Energie auf wie wenig Raum gelagert ist. Gefriergetrocknete Lebensmittel und Notrationen wie Kompaktriegel bringen auf kleinstem Volumen die meisten Kalorien unter. Genau deshalb setzen Armeen und Hilfsorganisationen seit Jahrzehnten darauf.

Fehler 7: Dein Vorrat ist zu einseitig

Nur Teigwaren und Reis machen zwar satt, aber nach wenigen Tagen fehlen Eiweiss, Fett und Vitamine. Ergänze deinen Vorrat mit Hülsenfrüchten, Dosenfleisch oder veganen Alternativen, Öl, Milchpulver sowie gefriergetrocknetem Gemüse und Früchten. Und unterschätze Gewürze nicht: Salz, Bouillon und Kräuter entscheiden darüber, ob dein Vorrat nach Notlösung schmeckt oder nach Essen. Auch hier: Im Ernstfall sind die Gewürze jedoch egal.

Fehler 8: Du kannst im Ernstfall nicht kochen

Der schönste Vorrat nützt wenig, wenn der Herd bei einem Stromausfall kalt bleibt. Ein Gaskocher oder Notkocher mit genügend Brennstoff gehört zu jedem Notvorrat dazu. Praktisch sind auch Mahlzeiten, die nur heisses Wasser brauchen: Gefriergetrocknete Menüs sind in wenigen Minuten fertig und verbrauchen kaum Brennstoff.

Fehler 9: Du denkst nicht an alle im Haushalt

Babybrei, Allergien, Medikamente, die Bedürfnisse älterer Menschen und nicht zuletzt die Haustiere: In vielen Vorräten fehlt genau das, was einzelne Familienmitglieder dringend brauchen. Geh deinen Haushalt Person für Person durch, das Büsi und der Hund gehören dazu. Auch für Vierbeiner gibt es lang haltbare Notnahrung. Und unbeddingt das Wasser für die Haustiere zusätzlich rechnen!

Fehler 10: Du schiebst das Ganze vor dir her

Der grösste Fehler von allen: gar nicht anfangen. Ein Notvorrat muss nicht an einem Wochenende stehen. Kauf bei jedem Einkauf ein paar Dinge zusätzlich oder starte mit einem fertigen Paket als Grundstock. Ein halber Vorrat ist im Ernstfall unendlich viel mehr wert als ein perfekter Plan, der nie umgesetzt wurde.

Fazit: Es kostet nichts Fehler zu vermeiden

Fast alle diese Fehler lassen sich mit etwas Planung umgehen: Bedarf rechnen, Wasser einplanen, richtig lagern, einmal pro Jahr kontrollieren. Wie du deinen Vorrat Schritt für Schritt aufbaust, zeigt dir unser Ratgeber zum Thema Notvorrat anlegen.

Du willst es dir einfach machen? Unsere fertig zusammengestellten Notvorrat-Pakete im Shop decken den Bedarf für eine Woche bis zu einem ganzen Jahr ab, mit verlässlicher Haltbarkeitsangabe bei jedem Produkt.

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